Mittwoch, September 14, 2011

[Rezension] "Wenn du mich siehst" von Tara Hudson

Inhalt

Amelia stirbt an ihrem 18. Geburtstag. Doch sie ist noch immer auf der Erde - als Geist. Ganz allein streift sie umher, mittlerweile hat sie bereits das Zeitgefühl verloren, fühlt sich einsam und verlassen. Bis eines Tages ein tragischer Unfall passiert. Joshua verliert die Kontrolle über sein Auto und stürzt in den selben Fluss, in dem auch Amelia ertrunken ist. Amelia versucht verzweifelt den Jungen zu retten, doch da sie ein Geist ist, kann sie ihn nicht berühren und an die Oberfläche bringen. Als sein Herz aufhört zu schlagen, reißt Joshua plötzlich die Augen auf und sieht Amelia, die seit gefühlten Jahren von niemanden mehr gesehen wurde. Als Joshua dann doch noch gerettet wird, kann sie ihn nicht vergessen. Sie ist daher überglücklich als er eines Tages vor ihr steht und wissen will, wer sie ist. Joshua kann sie nämlich immer noch sehen. Schnell entwickelt sich eine tiefe Zuneigung zwischen den beiden und Amelia vergisst beinahe, das sie ein Geist ist. Doch Amelia hat Feinde. Neben Joshuas
Großmutter Ruth, einer bekannten Seherin, trachtet ihr auch der
Geist Eli nach dem Leben...


Meinung

In "Wenn du mich siehst" beschreibt Tara Hudson die Liebe zwischen einem Geist und einem Menschen. Nichts wirklich neues, aber dennoch überzeugt die Autorin großteils mit einer nachvollziehbaren Geschichte. Am Anfang nerven die ständigen Liebesbekundungen der beiden Protagonisten allerdings gewaltig. Dass es immer so toll kribbelt, wenn sich ihre Hände berühren, fand ich schon beim ersten Mal unfreiwillig komisch, dass ich das dann aber noch geschätzte fünft weitere Male lesen musste, ließ mich zwischendurch genervt mit den Augen rollen.
Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und kann den Rest der Geschichte genießen. Besonders die Schwierigkeiten, die so eine Beziehung mit einem Geist, also jemanden den nur er sieht, an den den Tag bringt, brachten Joshua in die ein oder andere peinliche Situation. Allerdings hätte ich gern mehr von diesen Aufeinandertreffen zwischen Amelia und seinen Freunden bzw. seiner Familie gelesen. Doch die beiden verbringen die meiste Zeit allein, unterhalten sich über alles mögliche und versuchen Amelias Identität herauszufinden. Sie kann sich nämlich an überhaupt nichts aus ihrem wahren Leben erinnern. Das war wohl der interessanteste Teil der Geschichte. Vor allem die Suche nach Amelias Eltern und ihre Rückkehr in ihr altes Zuhause stellten sehr emotionale Momente dar, die mich sehr gerührt haben. Auch der etwas düstere Teil der Handlung, rund um Eli, einem Geist, der sich selbst als Hüter des Lebens nach dem Tod sieht, war sehr spannend. Auch die Geschichte rund um Ruth, Joshuas Großmutter, die neben ihm die einzige ist, die Amelia sehen kann, hat mir sehr gut gefallen. Ruth ist allerdings alles andere als begeistert von der neuen Liebe ihres Enkels, denn sie ist eine Seherin, die Geister, die auf der Erde verbleiben, als böse ansieht. Sie will daher nur eins: Amelia los werden. Dieser Handlungsstrang verläuft dann aber irgendwie im Nichts und ich frage mich warum er überhaupt eingeführt worden ist. Die Geschichte rund um Eli führte dann nämlich zum Spannungshöhepunkt, sodass Ruth sowieso in Vergessenheit geriet. Der finale Showdown zwischen Amelia und Eli war richtig düster und für mich das Highlight des Buches. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung war mir dann aber zu positiv, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn diesem Kampf mehr Charaktere zum Opfer gefallen wären.

Fazit

Gute Unterhaltung, tiefgründige Dialoge darf man sich allerdings nicht erwarten



Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an

[Bericht] Kathy Reichs Lesung in München

Gemeinsam mit Steffi machte ich mich gestern Nachmittag auf den 150 km langen Weg nach München. Dank Steffis toller Fahrkünste kamen wir bereits 1,5 Stunden nach dem Start am Parkplatz in München an. Nach kurzer Reise mit S- und U-Bahn waren wir auch schon vor der Rechtsmedizin in München. Nach kurzer Suche nach dem Eingang hatten wir die Schlange gefunden, die bereits 20 Minuten vor dem Einlass eine beträchtliche Länge erreicht hatte. Wir waren beide richtig froh darüber, dass wir früh genug nach München los gestartet sind.
Nachdem wir uns einen Platz in der fünften Reihe gesichert hatten, kaufte ich mir noch schnell das neueste Buch von Kathy Reichs, mit dem klingenden Titel "Fahr zu Hölle". Pünktlich um 20 Uhr startete dann die Lesung, die zunächst durch ein witziges, leicht makaberes Gespräch mit dem Münchner Rechtsmediziner Dr. Oliver Peschel, der unter anderem den Unterschied zwischen Pathologen, Anthropologen und Rechtsmediziner erklärte, eingeleitet wurde. Außerdem erzählte er von seinem beruflichen Kontakt zu Kathy Reichs. "Als Pathologen trifft man sich nicht unbedingt bei Katastrophen, wie vielleicht alle meine, aber ich habe Frau Reichs bereits auf einem Kongress getroffen." erklärte er.
Der Abend begann also heiter und die gute Stimmung wurde noch gesteigert, als Kathy Reichs gemeinsam mit einer Moderatorin und Sabine Postel, der Schauspielerin vom Tatort Bremen, die den deutschen Leseteil übernehmen sollte, den Raum betrat.
Von Kathy Reichs war ich ehrlich gesagt sehr überrascht. Von einem Menschen, der schon so viel erreicht hat im Leben und weltweit so erfolgreich ist, hätte ich mir mehr "Abgehobenheit" erwartet und nicht so "down to earth" zu sein, wie sie. Sie hat nämlich von Anfang an Humor bewiesen, kleine Scherze gerissen und das Publikum allgemein sehr gut unterhalten. Der Leseteil war bei weitem nicht das Interessanteste an diesem Abend, es waren viel mehr die Interviewfragen, die den Abend spannend machten. Sie gewährte dabei Einblick in ihre Arbeit als Anthropologin, erzählte von ihrer Arbeit bei der Identifizierung der 9/11 Opfer und erklärte wie sie ein Buch schreibt. Der Inhalt ihrer Bücher basiert nämlich zu einem großen Teil auf Fällen, die ihr als Anthropologin wirklich unter gekommen sind. Ihr erstes Buch Deja Dead (dt. Tote lügen nicht) basiert zum Beispiel sehr detailliert auf einem Serienmörderfall, den sie wirklich bearbeitet hat. Bei einem anderen Buch hat sie zwei Fälle miteinander verbunden. Außerdem sprach sie über die Recherche, denn sie kennt zwar einen Großteil der medizinischen Details in und auswendig, ist aber dennoch bei jedem Buch auf die Hilfe von Kollegen angewiesen. Außerdem bereist sie jeden Ort über den sie schreibt.
Zusätzlich zu diesen Hintergrundinformationen wurden noch einige interessante Fakten bezüglich ihrer Bücher geliefert.
Sie ist momentan für 19 Temperance Brennan Bücher unter Vertrag, wobei das gerade erschienene "Fahr zur Hölle" das 14. ist.
Bei ihrer Jugendbuchreihe Virals, rund um Tory Brennan ist sie für insgesamt fünf Bücher unter Vertrag. Der zweite Teil "Seizure", das in den USA im Oktober erscheint, wird auf deutsch im nächsten Jahr unter dem Titel "Virals - Nur die Tote kennt die Antwort" veröffentlicht.

Nach der Lesung nahm sich Kathy Reichs noch Zeit Bücher zu signieren, allerdings war nur ein Buch pro Person erlaubt, so dass ich meine beiden älteren Bücher umsonst mitgeschleppt habe, weil ich mir dann natürlich das frisch erworbene "Fahr zur Hölle" signieren lies.

Alles in allem war das gestern ein sehr gelungener Abend. Danke nochmal an Steffi fürs fahren :)








Dienstag, September 13, 2011

[Rezension] "Blood Magic" von Tessa Gratton

Inhalt

Als Silla ein unheimliches Buch mit Zaubersprüchen in der Handschrift ihres Vater findet, will sie nur eines: Die Magie ausprobieren! Dabei gibt es nur ein Problem - für jeden Zauberspruch braucht sie einen Tropfen Blut und Blut kann sie nicht mehr sehen seit sie ihre Eltern erschossen aufgefunden hat. Sie überwindet sich aber und die Magie gelingt nicht nur, Silla wird förmlich süchtig nach der Energie, die sie durchströmt.
Nicholas beobachtet Silla heimlich und fühlt sich auf den ersten Blick zu ihr hingezogen. Gleichzeitig will er aber auch am liebsten weg rennen, als er sieht, dass Silla die selbe Magie praktiziert, die seine Mutter mehrmals fast in den Tod getrieben hat. Langsam erinnert er sich wieder an seine Kindheit, die auch voller Magie war und gemeinsam mit Silla versucht er die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Eltern zu erfahren. Dabei werden beide immer mehr von der Magie gefangen genommen und übersehen dabei die Gefahren, die sie mittlerweile umgeben....

Meinung

Was bei "Blood Magic" als erstes auffällt, ist der abrupte Start. Silla kramt nicht lange am Dachboden in alten Kisten, um das Zauberbuch ihres Vaters zu finden, nein sie hat es von Anfang an. Bereits nach wenigen Seiten praktiziert sie zum ersten Mal erfolgreich Magie. Dieser direkte Einstieg hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn bei so gut wie jeden Buch gibt es am Anfang mindestens 20 Seiten Einleitung bevor die wirkliche Spannung beginnt, doch hier war sie von Anfang an vorhanden und blieb auch bis zu letzten Seite aufrecht. Als Leser wird man fast genauso an das Buch gefesselt, wie Silla an die Magie.
Dafür sorgen vor allem die handschriftlichen Notizen ihres Vaters, die die Gefahr erahnen lassen, in der die Protagonisten schweben und die Auszüge aus dem Tagebuch von Josephine, die am Anfang des 20. Jahrhunderts beginnen und im Verlauf immer deutlicher machen, dass Josephine böse, ja sogar gefährlich ist. Dabei war lange nicht klar, was Josephines Geschichte mit jener von Silla und Nicholas zu tun hat. Bis zum großen Showdown bleibt der Leser ratlos.
Die Charaktere machen dieses Buch wirklich zu etwas besonderen. Silla und Nick, die abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen, sind auf ihre eigene Weise etwas besonders. Genauso wie Sillas Bruder Reese haben sie das Gefühl für Magie im Blut. Ihnen gelingt jeder Zauberspruch auf Anhieb, egal ob sie welke Blätter zum Leben erwecken oder sich in den Körper eines Vogels begeben. Natürlich kann man es als unrealistisch betrachten, dass immer gleich alles perfekt funktioniert, doch bei Silla und Nick wirkt die Magie einfach natürlich, sie ist seit Generationen Teil ihrer Familien. Sie wissen allerdings noch nicht warum genau sie Magie praktizieren können und versuchen diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Fakt ist, dass Sillas Vater und Nicks Mutter in der Highschool ein Paar waren, sich dann plötzlich getrennt haben und Nicks Mutter im Laufe ihres Lebens immer verrückter wurde. Sillas Vater schien hingegen ein geheimes Doppelleben zu führen, denn seine Familie hatte keine Ahnung von seiner Tätigkeit als Magier. Das dunkle Geheimnis, dem Silla und Nick auf der Spur sind, wird immer bedrohlicher und ich war überrascht wie blutig das Buch gegen Ende hin wurde, denn das Blut für die Zaubersprüche ist nicht das einzige, welches vergossen wird. Das Ende ist ohnehin auf positive Weise untypisch, denn nach dem Kampf gegen den Bösewicht ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen! Obwohl es Silla, nach allem was sie bisher erlebt hat, wahrlich verdient hätte. Obwohl ich mich seit langem nach einem abgeschlossenem Fantasybuch sehne und das mit "Blood Magic" schließlich auch bekommen habe, hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn die Geschichte von Silla und Nick doch noch fortgesetzt wird. Die beiden sind mir einfach ans Herz gewachsen, was viel über die Qualität dieses Buches aussagt. Außerdem ist hier zu erwähnen, dass nicht wie in vielen anderen amerikanischen Jugendbüchern körperliche Nähe zwischen den Hauptcharakteren minimiert wird, da meistens das Mädchen "noch nicht dazu bereit ist", sondern dass es hier vor allem Silla ist, die kaum ihre Hände von Nick lassen kann.

Fazit

Viel Blut und keine Vampire - alles in allem eine willkommene Abwechslung.



Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an

Sonntag, September 11, 2011

In my Mailbox # 44

Während meines Urlaubs - der erklärt übrigens auch die etwas längere Post-freie Zeit - sind einige sehr tolle Bücher bei mir angekommen, die mir die letzten 2 Wochen meiner Ferien versüßen werden:

"Juliet Immortal" von Stacey Jay

Rückentext

I'm not Ariel Dragland. My name is Juliet, and I've spent centuries jumping in and out of other people's bodies, fighting for true love, trying to save soul mates from Romeo, the man who killed me. Yes, that Juliet. That Romeo. He's in Dylan's body. And I'm only borrowing Ariel's boddy for a short time. Then I'll be gone, and the soul who really lives here will come take my place, and no matter what she remembers, she'll never love you the way I do. Never.



"A long long sleep" von Anna Sheehan

Klappentext

It should have been a short suspended-animation sleep. But this time Rose wakes up to find her past is long gone— and her future full of peril.

Rosalinda Fitzroy has been asleep for sixty-two years when she is woken by a kiss. Locked away in the chemically induced slumber of a stasis tube in a forgotten subbasement, sixteen-year-old Rose slept straight through the Dark Times that killed millions and utterly changed the world she knew. Now, her parents and her first love are long gone, and Rose— hailed upon her awakening as the long-lost heir to an interplanetary empire— is thrust alone into a future in which she is viewed as either a freak or a threat. Desperate to put the past behind her and adapt to her new world, Rose finds herself drawn to the boy who kissed her awake, hoping that he can help her to start fresh. But when a deadly danger jeopardizes her fragile new existence, Rose must face the ghosts of her past with open eyes— or be left without any future at all.

Blood Magic von Tessa Gratton

Klappentext

Magie gibt es wirklich! Du hast sie im Blut...

Es hört sich ganz einfach an: Zeichne einen Kreis ... Lege ein welkes Blatt in den Mittelpunkt ... Sprich einen Zauberspruch ... Und opfere einen Tropfen Blut ...

Der letzte Teil ist keineswegs einfach. Aber Silla spürt, dass der Zauber richtig ist. Und richtig war in Sillas Leben nichts mehr, seit ihre Eltern einen grausamen Tod fanden. Erst das geheimnisvolle Zauberbuch, das ein Unbekannter vor ihrer Tür abgelegt hat, scheint Sillas Leben wieder Sinn zu geben. Ein Buch voller Zaubersprüche, die allesamt mit dem Blut des Magiers ausgeführt werden. Als Silla tief in den Strudel ihrer eigenen berauschenden Magie gezogen wird, gibt es nur einen, der sie warnt: Nick, der Junge von nebenan, der ahnt, dass die Blutmagie dunkle, uralte Mächte heraufbeschwört und dass sie Segen sein kann – oder Fluch.

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an


"Wenn du mich siehst" von Tara Hudson

Klappentext

Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterhergesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will …

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an


"Das verbotene Eden - David und Juna" von Thomas Thiemeyer

Rückentext

Männer und Frauen. Feuer und Wasser. David und Juna. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer …

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an


"Vanish" von Sophie Jordan

Inhalt

To save the life of the boy she loves, Jacinda did the unthinkable: She betrayed the most closely-guarded secret of her kind. Now she must return to the protection of her pride knowing she might never see Will again—and worse, that because his mind has been shaded, Will’s memories of that fateful night and why she had to flee are gone.

Back home, Jacinda is greeted with hostility and must work to prove her loyalty for both her sake and her family’s. Among the few who will even talk to her are Cassian, the pride’s heir apparent who has always wanted her, and her sister, Tamra, who has been forever changed by a twist of fate. Jacinda knows that she should forget Will and move on—that if he managed to remember and keep his promise to find her, it would only endanger them both. Yet she clings to the hope that someday they will be together again. When the chance arrives to follow her heart, will she risk everything for love?

In bestselling author Sophie Jordan’s dramatic follow-up to Firelight, forbidden love burns brighter than ever.

Donnerstag, September 01, 2011

Monatsstatistik August 2011

Im August komme ich auf stolze 12 gelesene Bücher, dank Ferien :) Dieses Monat kam ich auch wieder mehr zum Rezensieren - zum Glück, denn während meines Praktikums haben sich einige Rezensionsexemplare angesammelt.





Lesedatum Titel Autor Bewertung




02.08.2011 Die Auserwählten - Im Labyrinth James Dashner 4 von 5 Sternen
04.08.2011 Wolfsbane Andrea Cremer 4 von 5 Sternen
06.08.2011 Der Sommer, als ich schön wurde Jenny Han 3 von 5 Sternen
08.08.2011 Eternally Lisa Cach 5 von 5 Sternen
11.08.2011 The Lying Game Sara Shepard 5 von 5 Sternen
13.08.2011 Zweilicht Nina Blazon 5 von 5 Sternen
16.08.2011 The Declaration Gemma Malley 4 von 5 Sternen
21.08.2011 I Don't Want to Kill You Dan Wells 2 von 5 Sternen
22.08.2011 Lovesong: Roman Gayle Forman 5 von 5 Sternen
23.08.2011 Unsterblich verliebt Gena Showalter 4 von 5 Sternen
24.08.2011 The Violets of March Sarah Jio 4 von 5 Sternen
28.08.2011 Lycidas: Die Uralte Metropole 1 Christoph Marzi 3 von 5 Sternen

Meine Favoriten im August waren "Never have I ever" und "Eternally"


Freitag, August 26, 2011

[Rezension] "Unsterblich verliebt" von Gena Showalter

Inhalt

Aden ist nie allein, denn in seinem Kopf leben vier Seelen, die ihn ständig begleiten. Da diese außerdem übernatürliche Fähigkeiten besitzen, bringt das einige Probleme mit sich. Julian kann nämlich Tote zum Leben erwecken, ohne dies kontrollieren zu können. Elijah sieht die Zukunft vorher, Eve kann in die Vergangenheit reisen und Caleb kann den Körper eines anderen Lebewesens in Besitz nehmen. Aden, der aufgrund seiner scheinbaren Selbstgespräche von einem Kinderheim ins nächste geschickt und als schizophren abgestempelt wurde, wünscht sich nur eins: Ruhe. Diese erfährt er zum ersten Mal als er auf Mary Ann trifft. Sie bringt die Stimmen in seinem Kopf zum schweigen. Gleichzeitig verspürt er aber einen eigenartigen Schmerz und das Gefühl Mary Ann gleichzeitig an sich zu reisen und von sich stoßen zu wollen. Die beiden versuchen gemeinsam herauszufinden, was es mit seinen Fähigkeiten auf sich hat. Dabei treffen sie auf den gut aussehenden Werwolf Riley, der sich sofort in Mary Ann verliebt und auf die Vampirprinzessin Victoria. Die vier werden ein ungewöhnliches Team, das den Kampf gegen Fantasywesen aller Art aufnimmt...

Meinung

Vier Seelen, die in einem Körper gefangen sind - das bringt einige interessante Möglichkeiten mit sich. Vor allem am Anfang von "Unsterblich verliebt" hat die Autorin diese auch ausgenutzt, was zu sehr witzigen Streitgesprächen geführt hat. Die unterschiedlichen Charaktereigenschaften der Seelen kamen dabei stark zum Ausdruck. Für Aden war das aber alles andere als leicht, denn oft musste er sich mit vier verschiedenen Meinungen zu einem Thema herumschlagen. Da er aufgrund der daraus folgenden Selbstgespräche als schizophrener Sonderling abgestempelt wird, hat mir vor allem am Anfang sehr Leid getan. Doch mit der Zeit lernt er sich zu wehren. Das muss er wohl oder übel auch, da er es mittlerweile neben bösartigen Mitschülern auch mit Dämonen, Kobolden und anderen Fantasywesen zu tun bekommt.
Kämpfe gibt es einige in diesem Buch und zwar keine harmlosen. In "Unsterblich verliebt" geht es diesbezüglich so richtig zur Sache. Von einem Fantasybuch dieser Art hätte ich mir nicht derartige blutige und gewalttätigen Schlachten erwartet und bin daher positiv überrascht.
Außerdem hat die Autorin das geschafft, was seit Charlaine Harris viele Fantasyautoren vergeblich versuchen: Unzählige übernatürliche Wesen, wie Vampire, Werwölfe, Hexen, Kobolde und Elfen glaubwürdig miteinander zu verbinden. Besonders die hier beschriebene historische Verbindung dieser Wesen, hat mir sehr gut gefallen.
Natürlich spielt auch hier die Liebe eine große Rolle, allerdings fand ich es ein wenig übertrieben aus zwei Mädchen und zwei Jungs gleich zwei Liebespaare entstehen zu lassen. Die Freundschaft der vier steht zwar noch im Vordergrund, allerdings wäre es mir lieber gewesen, wenn sie alle "nur" Freunde geblieben wären. Vor allem die Verbindung von Aden und Mary Ann ist sehr interessant, gut durchdacht und sorgt für einige Spannungsmomente. Die beiden sind sowieso jene Personen, die am meisten im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt, wobei Adens Sicht der Dinge vorherrscht. Alle Charaktere sind sehr überzeugend und vor allem Eves Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Für den zweiten Band der Reihe bleibt aber noch einiges offen, das geklärt werden muss.
Außerdem möchte ich noch anführen, dass das Cover sowie der Titel der deutschen Version einfach nur schlecht gewählt sind. Wenn ich nicht schon von der Originalversion gehört hätte, hätte ich in einem Buchladen nie zu diesem Buch gegriffen, sondern es allein aufgrund der etwas billig anmutenden Optik als uninteressant abgestempelt.

Fazit

Spannende Fantasygeschichte, die auch mit weniger Liebe ausgekommen wäre.


Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an

Mittwoch, August 24, 2011

[Rezension] "Lovesong" von Gayle Forman

!!! Enthält mögliche Spoiler zu "If I stay" (dt."Wenn ich bleibe") !!!

Inhalt

Die Beziehung zwischen Adam und Mia war nie einfach. Mias schrecklicher Unfall hat dies alles andere, als verbessert.
Mittlerweile lebt Adam schon seit drei Jahren auf der Überholspur. Seine Band ist überaus erfolgreich und seine Lieder ständig in den Charts. Er ist immer unterwegs, alle paar Tage eine andere Stadt und in jeder warten zahlreiche junge Groupies nur auf ihn. Er führt das Leben, welches sich jeder Teenager erträumt und ist dennoch nicht glücklich. Ihm fehlt nämlich das Wichtigste: Mia. Seit drei Jahren hat er sie jetzt schon nicht mehr gesehen. In seinen Gedanken ist sie aber jeden Tag. Er hat versucht über sie hinweg zukommen, was ihm aber misslang. Sein Liebeskummer hat ihn zu dem Star gemacht, der er jetzt ist. Denn alle herzzerreißenden Liebeslieder auf seinem Hitalbum wurden von seiner Liebe zu Mia inspiriert.
Adam steht kurz vor einem Zusammenbruch, als eines Tages das Wunder geschieht: Er trifft auf Mia. Die ganze Nacht unterhalten sich die beiden über alte Zeiten, doch beide merken, dass noch immer etwas zwischen ihnen steht. Außerdem wissen beide, dass ihre Karrieren kaum Platz für die Liebe lassen...

Meinung

Gayle Forman hat mich bereits mit dem ersten Band der Geschichte von Adam und Mia überzeugt. Während es in "If I stay" (dt. "Wenn ich bleibe") noch Mia ist, die aus der Ich-Perspektive ihre tragischen Erlebnisse berichtet, meldet sich in "Lovesong" Adam zu Wort. Drei Jahre sind mittlerweile vergangen. Drei Jahre in denen sich einiges in seinem Leben getan hat, denn Adam ist jetzt ein Star und somit Schwarm aller Mädchen. Doch damit ist er alles andere als glücklich. Seine Ausführungen und der tiefe Einblick in sein Gefühlsleben haben mich von Anfang an in den Bann gezogen. In den Medien liest man ja oft von Stars, die zu Drogen und Alkohol greifen, um ihr Leben erträglicher zu machen. Ich habe mich bisher immer gefragt, was diese Menschen, die scheinbar alles zu haben scheinen, dazu bringt. "Lovesong" hat wahnsinnig dazu beigetragen genau das zu verstehen, denn an Adams Beispiel macht die Autorin deutlich, das es ihm Leben viel wichtigere Dinge gibt als Geld, Ruhm und Anerkennung. In Adams Fall ist es "nur" ein Mensch, der ihm an seiner Seite fehlt: Mia. Jenes Mädchen, welches vor drei Jahren beinahe gestorben wäre. Sie hat zwar überlebt, doch die Beziehung der beiden hat dennoch nicht funktioniert. Als Leser versteht man lange Zeit nicht, was damals wirklich zur Trennung geführt hat. Ich konnte lange nicht nachvollziehen, warum Mia sich schließlich gegen Adam entschieden hat.
Doch während einer langen Aussprache auf dem Weg durch New York erfährt man langsam Mias Beweggründe und zumindest ich konnte sie absolut verstehen.
Obwohl die Geschichte in "If I stay" inhaltlich viel herzzerreißender ist, hat mich "Lovesong" mehr berührt und ja ich habe auch geweint. Das liegt vor allem daran, dass man selten so einen tiefen Einblick in das Gefühlsleben der Charaktere erhält wie bei Gayle Forman. Sie versteht es perfekt diese Empfindungen in jedem Satz und mit jedem wohl gewählten Wort zu vermitteln.
Außerdem zu erwähnen ist, dass hier der Buchtitel wirklich Programm ist. Die Musik zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Die Ausschnitte aus den Songtexten von Adam an jedem Kapitelanfang, stellen eine wahre Bereicherung für das Buch dar.
Das Buch endet genauso, wie ich es mir erhofft, aber zwischendurch gar nicht mehr erwartet habe. Momentan sieht es leider nicht danach aus, als würde es einen dritten Band rund um Mia und Adam geben, was ich sehr traurig finde, denn ich könnte noch ewig von den beiden lesen.

Fazit

Wie der schon erste Teil eine wunderbare Reise durch die Gefühlswelt.



Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an