Samstag, Januar 01, 2011

[Rezension] "Das Lächeln der Frauen" von Nicholas Barreau

Inhalt

Aurèlie wird eines Morgens von ihrem Freund verlassen. Die junge Restaurantbesitzerin ist am Boden zerstört und tut etwas, das sie so gut wie nie zuvor gemacht hat: Sie geht in eine Buchhandlung. Dort findet sie ein Buch, das ihr Leben auf einen Schlag verändert, denn in dem Roman "Das Lächeln der Frauen" beschreibt der englische Autor Robert Miller genau ihr Restaurant. Außerdem sieht sie sehr starke Gemeinsamkeiten zwischen ihr und der Protagonistin des Romans. Aurèlie verschlingt das Buch an einem Tag und hat dann nur noch ein Ziel: Sie will unbedingt diesen witzigen und charmanten Autor kennen lernen. Als sie sich aber an seinen Verlag in Frankreich wendet, erfährt sie von dem Lektor Andre dass Robert Miller sehr schwierig sei und den Kontakt mit der Öffentlichkeit scheut. Aurèlie ahnt nicht, dass ihr neu entdeckter Lieblingsautor gar nicht existiert und dass sich Andre eine Lüge nach der anderen ausdenkt, um das zu vertuschen...

Meinung

Wer schon einmal ein Buch von Nicolas Barreau gelesen hat, weiß warum er so erfolgreich ist. Er schreibt mit Witz, Charme und außerdem kommt zwischen den Seiten immer wieder seine Liebe zu Paris, den Frauen, Büchern und wi hier auch dem Essen durch.
Auch in "Das Lächeln der Frauen" wendet Barreau genau dieses Erfolgsrezept an und es funktioniert perfekt.
Die aus zwei Erzählperspektiven dargestellte Handlung geht dem Leser ans Herz, man identifiziert sich sofort mit den Protagonisten und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass die beiden zusammen kommen. Obwohl mir Andres Sicht der Dinge ein klein wenig besser gefallen hat, bin ich begeistert von den abwechselnden Perspektiven, die die Handlung sehr spannend gestalten.
Was mich wirklich überraschte, war dass ich während dem Lesen oft laut auflachen musste, weil die Geschichte so unglaublich witzig und humorvoll geschrieben ist. Vor allem die verzweifelten Versuche von Andre sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, haben mich mehr als nur einmal zum Schmunzeln gebracht.

Andre ist mir daher besonders ans Herz gewachsen, ich habe bei jedem Aufeinandertreffen mit Aurèlie mit gefiebert und gehofft, dass er ja keinen Fehler macht und sich nicht verplappert. Obwohl man bei einem Liebesroman davon ausgehen kann, dass die Liebenden am Ende zueinander finden, war "Das Lächeln der Frauen" sehr spannend und ich war mir bis kurz vor Schluss nicht sicher, ob es wirklich ein Happy-End für Aurèlie und Andre gibt.

Nicolas Barreau ist es mit diesem Roman ganz nebenbei gelungen, in mir ein wenig Begeisterung für Paris zu wecken und das obwohl ich mich wirklich nicht als Frankreich-Fan bezeichnen würde. Wie der Autor kleine Details und Attraktionen, die normalerweise nicht zu den Touristenzielen zählen, beschreibt, lässt mich über eine baldige Reise in die Stadt der Liebe nachdenken.
Für Bücherliebhaber ist dieser Roman außerdem sehr interessant, weil man einen kleinen Einblick in die Verlagswelt erhält und erkennt wie hart und steinig der Weg bis zum fertigen Roman sein kann.


Fazit

Ein unglaublich humorvoller Liebesroman fern von jeglichen Klischees.




Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich bei





Kommentare:

  1. Super Rezension :) werde mir das Buch direkt mal bei amazon anschauen. Vllt landet es ja auf meinem Wunschzettel

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  2. Hi,
    schau mal auf main Blog, hab eine Überraschung für dich.

    LG
    Emmily

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  3. der Autor ist eine Frau :) sie schreibt nur unter dem Psyeudonym Nicolas Barreau

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