Mitte Oktober habe ich ja ein Gewinnspiel gestartet, bei dem man das Buch "Drei Wünsche hast du frei" gewinnen konnte :)
Jetzt habe ich den Gewinner gezogen und die Glückliche ist Saskia aka Eat Read Love =)
Ich möchte mich bei allen ganz herzlich für die Teilnahme bedanken, ich war wirklich überrascht dass so viel mitgemacht haben und es tut mir richtig Leid, dass ich das Buch nicht allen schenken kann, aber ich werde zukünftig sicher wieder das ein oder andere Gewinnspiel machen.
Liebe Grüße
Chrisu
Sonntag, Oktober 31, 2010
Samstag, Oktober 30, 2010
Monatsstatistik Oktober
Im Oktober habe ich trotz des neuen Studienjahres 9 Bücher gelesen. Im November werde ich leider viel weniger schaffen, da ich viele Prüfungen und Vorlesungen haben werde.
"My Soul to keep" von Rachel Vincent (fertig gelesen am 2.10.)
"Die Muschelmagier" von Kai Meyer (fertig gelesen am 6.10.)
"Arkadien erwacht" von Kai Meyer (fertig gelesen am 13.10.)
"Torment" von Lauren Kate (fertig gelesen am 14.10.)
"The Hollow" von Jessica Verday (fertif gelesen am 16.10.)
"Deadly Little Secret" von Laurie Faria Stolarz (fertig gelesen am 18.10.)
"Forbidden" von Tabitha Suzuma (fertig gelesen am 20.10.)
"13 to life" von Shannon Delany (fertig gelesen am 24.10.)
"Das Tal - Das Spiel" von Krystyna Kuhn (fertig gelesen am 28.10.)
Highlight im Oktober: Forbidden (ich habe leider keine Rezension dazu geschrieben, eine tolle findet ihr allerdings hier)
"My Soul to keep" von Rachel Vincent (fertig gelesen am 2.10.)
"Die Muschelmagier" von Kai Meyer (fertig gelesen am 6.10.)
"Arkadien erwacht" von Kai Meyer (fertig gelesen am 13.10.)
"Torment" von Lauren Kate (fertig gelesen am 14.10.)
"The Hollow" von Jessica Verday (fertif gelesen am 16.10.)
"Deadly Little Secret" von Laurie Faria Stolarz (fertig gelesen am 18.10.)
"Forbidden" von Tabitha Suzuma (fertig gelesen am 20.10.)
"13 to life" von Shannon Delany (fertig gelesen am 24.10.)
"Das Tal - Das Spiel" von Krystyna Kuhn (fertig gelesen am 28.10.)
Highlight im Oktober: Forbidden (ich habe leider keine Rezension dazu geschrieben, eine tolle findet ihr allerdings hier)
[Rezension] "Das Tal - Das Spiel" von Krystyna Kuhn
Inhalt

Julia und ihr Bruder Robert beginnen das neue Studienjahr am Grace College, in einem verlassenen Tal irgendwo in den Rocky Mountains. Für dieses College haben sie sich nicht nur wegen seinem guten Ruf entschieden, sondern vor allem um ein für alle Mal mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Doch dies ist schwerer als gedacht, denn Robert wacht immer wieder schreiend aus seinen schrecklichen Albträumen auf. Dadurch wird er schnell zum Außenseiter am College. Julia hingegen findet schnell Anschluss an die Gruppe. Als alle "Freshman" über eine geheime Bootsparty am See informiert werden, nehmen die Geschwister nach anfänglichem Zögern teil. Doch die Party, die in einem der vielen Sperrgebiete rund um das College stattfindet, nimmt einen tragischen Ausgang.
Robert sieht eine Frau von den Klippen springen und stürzt sich daraufhin in den eiskalten See um sie zu retten. Nur mit Not wird er dann selbst gerettet und keiner glaubt ihm. Als dann am nächsten Morgen wirklich ein Mädchen vermisst wird, beginnt Robert selbst Nachforschungen anzustellen und erkennt schnell, dass er und seine Schwester nicht die einzigen am College sind, die ein Geheimnis haben...
Meinung
Dieses Buch war wirklich viel spannender als zunächst gedacht. Von Anfang an wird man in die Geschichte hinein gerissen. Man weiß zwar, dass in Julias und Roberts Vergangenheit etwas Schreckliches passiert sein muss, was genau aber vorgefallen ist, ist am Anfang völlig unklar. Mit der Zeit verrät die Autorin dann immer mehr vom schrecklichen Geheimnis der Geschwister. Auch das mysteriöse verschwinden einer Studentin trägt sehr zur Spannung bei. Denn eines ist klar: Der Mörder muss an diesem College sein, entweder als Schüler oder als Lehrer. Dadurch wird beinahe jeder zum Verdächtigen. Als der Mörder dann gefasst wurde, war ich allerdings dennoch sehr überrascht.
Die Hauptcharaktere Julia und Robert sind sehr sympathisch. Bei Julia hat man zwar das Gefühl, dass sie sich oft verstellt, um ihr Geheimnis zu waren und als "everybody's darling" zu gelten- wie sie auch selbst zu gibt. Außerdem hat sie große Angst davor, dass Robert etwas verraten könnte und versucht daher so oft wie möglich in seiner Nähe zu sein. Wenn er wieder einmal einen seiner schlimmen Albträume hat, kümmert sie sich sehr fürsorglich um ihn. Trotz ihrer Vergangenheit ist und bleibt sie ein normales Teenager-Mädchen und sie verliebt sich dann auch in Chris, einen ihrer Mitschüler, doch sie darf eigentlich niemanden vertrauen.
Robert wird vor allem aufgrund seiner Albträume schnell als Sonderling abgestempelt. Seine Hochbegabung und sein Interesse an Mathematik tragen nicht gerade zu seiner Beliebtheit bei. Er scheint auch Dinge zu wissen bzw. zu spüren, die er eigentlich nicht wissen kann. Dies erklärt er mit mathematischen Gleichungen. Das Grace College verängstigt ihn vom ersten Tag an, er spricht ständig davon, dass ihn die Zahlen, die im Grundriss auftauchen, verunsichern. Außerdem scheint er von dem Vorfall in der Vergangenheit noch sehr verstört zu sein.
Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut gewählt und ich freue mich schon darauf mehr von ihnen zu erfahren. Vor allem das Geheimnis um den mysteriösen Chris interessiert mich brennend.
Ein großer Bestandteil der Handlung ist auch das Geheimnis, das das College selbst birgt. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wozu man ein College irgendwo im Nirgendwo in den Bergen der Rocky Mountains baut. Das Aufnahmeverfahren ist augenscheinlich so schwer, dass nur die besten dorthin kommen. Oder wird im Aufnahmeverfahren gar nicht das Wissen sondern etwas anderes getestet? Denn schnell wird klar, dass jeder, der dieses College besucht ein dunkles Geheimnis hat. Aber auch das College selbst ist sehr mysteriös, denn es gibt weder einen Lageplan, noch wird es auf Google Earth angezeigt, dort kommt nämlich die Meldung "Access denied - Zugriff verweigert". Ein weiteres Rätsel sind die vielen Sperrgebiete rund um das College. Warum baut man dort überhaupt eine Schule, wenn die umliegenden Gebiete so gefährlich sind? Und warum ändert der See seine Temperatur und den Wasserstand beinahe täglich?
Das sind alles Fragen, die nach "Das Spiel" noch offen bleiben und die das Warten auf "Die Katastrophe" unerträglich machen. Ich werde den zweiten Teil auf alle Fälle sehr bald lesen.
Fazit
Pure Spannung - der perfekte Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.
Informationen zur Reihe:

Julia und ihr Bruder Robert beginnen das neue Studienjahr am Grace College, in einem verlassenen Tal irgendwo in den Rocky Mountains. Für dieses College haben sie sich nicht nur wegen seinem guten Ruf entschieden, sondern vor allem um ein für alle Mal mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Doch dies ist schwerer als gedacht, denn Robert wacht immer wieder schreiend aus seinen schrecklichen Albträumen auf. Dadurch wird er schnell zum Außenseiter am College. Julia hingegen findet schnell Anschluss an die Gruppe. Als alle "Freshman" über eine geheime Bootsparty am See informiert werden, nehmen die Geschwister nach anfänglichem Zögern teil. Doch die Party, die in einem der vielen Sperrgebiete rund um das College stattfindet, nimmt einen tragischen Ausgang.
Robert sieht eine Frau von den Klippen springen und stürzt sich daraufhin in den eiskalten See um sie zu retten. Nur mit Not wird er dann selbst gerettet und keiner glaubt ihm. Als dann am nächsten Morgen wirklich ein Mädchen vermisst wird, beginnt Robert selbst Nachforschungen anzustellen und erkennt schnell, dass er und seine Schwester nicht die einzigen am College sind, die ein Geheimnis haben...
Meinung
Dieses Buch war wirklich viel spannender als zunächst gedacht. Von Anfang an wird man in die Geschichte hinein gerissen. Man weiß zwar, dass in Julias und Roberts Vergangenheit etwas Schreckliches passiert sein muss, was genau aber vorgefallen ist, ist am Anfang völlig unklar. Mit der Zeit verrät die Autorin dann immer mehr vom schrecklichen Geheimnis der Geschwister. Auch das mysteriöse verschwinden einer Studentin trägt sehr zur Spannung bei. Denn eines ist klar: Der Mörder muss an diesem College sein, entweder als Schüler oder als Lehrer. Dadurch wird beinahe jeder zum Verdächtigen. Als der Mörder dann gefasst wurde, war ich allerdings dennoch sehr überrascht.
Die Hauptcharaktere Julia und Robert sind sehr sympathisch. Bei Julia hat man zwar das Gefühl, dass sie sich oft verstellt, um ihr Geheimnis zu waren und als "everybody's darling" zu gelten- wie sie auch selbst zu gibt. Außerdem hat sie große Angst davor, dass Robert etwas verraten könnte und versucht daher so oft wie möglich in seiner Nähe zu sein. Wenn er wieder einmal einen seiner schlimmen Albträume hat, kümmert sie sich sehr fürsorglich um ihn. Trotz ihrer Vergangenheit ist und bleibt sie ein normales Teenager-Mädchen und sie verliebt sich dann auch in Chris, einen ihrer Mitschüler, doch sie darf eigentlich niemanden vertrauen.
Robert wird vor allem aufgrund seiner Albträume schnell als Sonderling abgestempelt. Seine Hochbegabung und sein Interesse an Mathematik tragen nicht gerade zu seiner Beliebtheit bei. Er scheint auch Dinge zu wissen bzw. zu spüren, die er eigentlich nicht wissen kann. Dies erklärt er mit mathematischen Gleichungen. Das Grace College verängstigt ihn vom ersten Tag an, er spricht ständig davon, dass ihn die Zahlen, die im Grundriss auftauchen, verunsichern. Außerdem scheint er von dem Vorfall in der Vergangenheit noch sehr verstört zu sein.
Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut gewählt und ich freue mich schon darauf mehr von ihnen zu erfahren. Vor allem das Geheimnis um den mysteriösen Chris interessiert mich brennend.
Ein großer Bestandteil der Handlung ist auch das Geheimnis, das das College selbst birgt. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wozu man ein College irgendwo im Nirgendwo in den Bergen der Rocky Mountains baut. Das Aufnahmeverfahren ist augenscheinlich so schwer, dass nur die besten dorthin kommen. Oder wird im Aufnahmeverfahren gar nicht das Wissen sondern etwas anderes getestet? Denn schnell wird klar, dass jeder, der dieses College besucht ein dunkles Geheimnis hat. Aber auch das College selbst ist sehr mysteriös, denn es gibt weder einen Lageplan, noch wird es auf Google Earth angezeigt, dort kommt nämlich die Meldung "Access denied - Zugriff verweigert". Ein weiteres Rätsel sind die vielen Sperrgebiete rund um das College. Warum baut man dort überhaupt eine Schule, wenn die umliegenden Gebiete so gefährlich sind? Und warum ändert der See seine Temperatur und den Wasserstand beinahe täglich?
Das sind alles Fragen, die nach "Das Spiel" noch offen bleiben und die das Warten auf "Die Katastrophe" unerträglich machen. Ich werde den zweiten Teil auf alle Fälle sehr bald lesen.
Fazit
Pure Spannung - der perfekte Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.
Informationen zur Reihe:
Dienstag, Oktober 26, 2010
In my Mailbox # 11
"Das Tal - Das Spiel" von Krystyna Kuhn
Rückentext

"Die Zahlen" der Toten" von Linda Castillo

Rückentext:
Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie brutal misshandelt und sein Markenzeichen hinterlassen: Er hat ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, kennt dieses Markenzeichen nur zu gut. Kann es wahr sein? Ist der "Schlächter" tatsächlich zurück? Kate muss den Killer finden, bevor er noch einmal zuschlägt. Aber wenn sie ihn überführt, verrät sie nicht nur ihre Familie, sondern deckt auch ein lang gehütetes, dunkles Geheimnis auf, das auch ihr Leben zerstören kann.
Als nette Unterhaltung für Zwischendurch:
"Liebesboten auf vier Pfoten" von Jo Ann Ferguson, Valerie King und Dynthia Pratt
Außerdem noch ein tolles Buch fürs Studium:

Rückentext

Es ist dunkel. Es liegt mitten im Nirgendwo. Und es birgt ein schreckliches Geheimnis...
Eine coole Einweihungsparty im Bootshaus, so feiern die neuen Studenten ihre Ankunft im Grace College. Doch schon bald merken Julia und ihre Freunde, dass in dem abgelegenen Tal mitten in den kanadischen Bergen etwas nicht stimmt. Wozu die vielen Verbotsschilder rund um das College? Und warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden?
Die Lage spitzt sich zu, als Julias Bruder Robert beobachtet, wie ein Mädchen in den Lake Mirror springt und von einem Strudel nach unten gezogen wird. Aber niemand schenkt seinen Worten Glauben - nicht einmal Julia. Noch ahnt sie nicht, dass die dunklen Schatten der Vergangenheit, die sie für immer überwunden glaubte, hier im Tal wieder an die Oberfläche drängen.
"Die Zahlen" der Toten" von Linda Castillo

Rückentext:
Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie brutal misshandelt und sein Markenzeichen hinterlassen: Er hat ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, kennt dieses Markenzeichen nur zu gut. Kann es wahr sein? Ist der "Schlächter" tatsächlich zurück? Kate muss den Killer finden, bevor er noch einmal zuschlägt. Aber wenn sie ihn überführt, verrät sie nicht nur ihre Familie, sondern deckt auch ein lang gehütetes, dunkles Geheimnis auf, das auch ihr Leben zerstören kann.
Als nette Unterhaltung für Zwischendurch:
"Liebesboten auf vier Pfoten" von Jo Ann Ferguson, Valerie King und Dynthia Pratt
Außerdem noch ein tolles Buch fürs Studium:

Sonntag, Oktober 24, 2010
[Rezension] "Deadly little secret" von Laurie Faria Stolarz
Inhalt

Camelias Leben ändert sich schlagartig von einem Tag auf den anderen und zwar an dem Tag, an dem sie fast von einem Auto überfahren wird. Aber nicht etwa aufgrund von physischen oder psychischen Verletzungen, sondern schlicht und ergreifend wegen dem mysteriösen Jungen, der ihr das Leben gerettet hat. Diesen Jungen bekommt sie einfach nicht mehr aus dem Kopf und sie ist davon überzeugt, dass hinter seiner sanften Berührung mehr steckte, also bloßes Mitgefühl. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn eines Tages wieder zu sehen, um sich bei ihm zu bedanken. Ihre Freude könnte kaum größer sein, als sie erfährt, dass er der neue Schüler in ihrer Klasse ist. Doch schon bald kommen Gerüchte in Umlauf, dass er angeblich in ihre Stadt geflohen ist, weil er Schuld am Tod seiner Ex-Freundin ist. All das Gerede hält Camelia
nicht davon ab sich in ihn zu verlieben. Doch schon bald bekommt sie besorgniserregende Drohbriefe und Anrufe und beginnt an Bens Unschuld zu zweifeln...
Meinung
"Deadly little secret" reißt den Leser wirklich von Anfang an mit. Die Spannung beginnt schon mit dem 2. Kapitel auf Seite 5, denn dies ist das erste Kapitel, welches handschriftlich aus der Sicht des Verehrers bzw. Verfolgers berichtet. Diese kurzen Zwischenkapitel, die immer wieder vorkommen, führen einem die wachsende Bedrohung vor Augen. Was zunächst als schwärmerischer Liebesbrief beginnt, steigert sich anschließend in wütende, drohende und geradezu beängstigende Aussagen.
Am Anfang dachte ich ja noch, dass Camelia nur mit einem sehr penetranten Verehrer zu kämpfen hat, aber spätestens als die Drohanrufe und Briefe anfingen, wurde mir klar, wie groß die Gefahr ist, der sie ausgesetzt ist. Besonders die Tatsache, dass der Stalker sogar in ihr Haus eingedrungen ist, um ihr Geschenke zu hinterlassen, hat mir die Haare im Nacken aufgestellt. Vor allem in Momenten, in denen Camelia allein zu Hause ist und den Stalker in ihrer Nähe hört bzw. spürt, ist die Spannung unerträglich.
Genau wie Camelia weiß man als Leser nicht, wer der Stalker ist und jeder männliche Charakter wird zum Verdächtigen. Außerdem habe ich mindestens genauso sehr wie sie gehofft, dass Ben unschuldig ist. Spätestens als er ihr dann erzählt, wie sich der Vorfall, der zum Tod seiner Ex-Freundin führte, wirklich zugetragen hat, hat er mein Herz erobert. Seine Fähigkeit durch bloße Berührung von Menschen deren Zukunft aber auch ihre Vergangenheit zu sehen, fand ich sehr toll und vor allem habe ich noch nie einen Roman darüber gelesen.
Camelias Angst aber auch ihre Gefühle zu Ben werden in jeder Zeile des Buches glaubhaft wiedergegeben, vor allem die Angst hat sie teilweise sogar auf mich übertragen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.
Die Autorin hat die Tatsache, dass ein böses Gerücht einen Menschen an den gesellschaftlichen Abgrund treiben kann, meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Denn die Vorfälle, die sich auf der Schule ereignen, um den "Killer" Ben zu vertreiben sind teilweise richtig grausam und unfassbar. Besonders beeindruckt hat mich, dass Ben, dem sehr wohl bewusst ist, dass die ganze Stadt gegen ihn ist, immer versucht ruhig zu bleiben und die furchtbaren Anschuldigungen zu ignorieren. Seine Aussage, dass er mit einem Wutanfall den Menschen nur das geben würde, was sie wollen und erwarten, hat mich zum Nachdenken gebracht und mir wurde schnell klar, dass er damit absolut recht hat.
Obwohl er sich dann als Camelias Retter herausstellt, wird er seine Angst, sie genauso wie seine Exfreundin zu verletzen, nicht los. Daher trifft er eine schwere Entscheidung und lässt Camelia am Boden zerstört zurück.
Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren wie es mit den beiden weitergeht und ob sie doch noch zu einander finden (was ich doch schwer hoffe).
Fazit
Spannung pur und eine etwas komplizierte Liebesgeschichte - das schreit nach 5 Sternen
Zusatzinfo:
Die Fortsetzungen von Deadly little secret heißen Deadly little lies und Deadly little games. Der zweite Teil ist bereits erhältlich und der 3. folgt Ende des Jahres.


Camelias Leben ändert sich schlagartig von einem Tag auf den anderen und zwar an dem Tag, an dem sie fast von einem Auto überfahren wird. Aber nicht etwa aufgrund von physischen oder psychischen Verletzungen, sondern schlicht und ergreifend wegen dem mysteriösen Jungen, der ihr das Leben gerettet hat. Diesen Jungen bekommt sie einfach nicht mehr aus dem Kopf und sie ist davon überzeugt, dass hinter seiner sanften Berührung mehr steckte, also bloßes Mitgefühl. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn eines Tages wieder zu sehen, um sich bei ihm zu bedanken. Ihre Freude könnte kaum größer sein, als sie erfährt, dass er der neue Schüler in ihrer Klasse ist. Doch schon bald kommen Gerüchte in Umlauf, dass er angeblich in ihre Stadt geflohen ist, weil er Schuld am Tod seiner Ex-Freundin ist. All das Gerede hält Camelia
nicht davon ab sich in ihn zu verlieben. Doch schon bald bekommt sie besorgniserregende Drohbriefe und Anrufe und beginnt an Bens Unschuld zu zweifeln...
Meinung
"Deadly little secret" reißt den Leser wirklich von Anfang an mit. Die Spannung beginnt schon mit dem 2. Kapitel auf Seite 5, denn dies ist das erste Kapitel, welches handschriftlich aus der Sicht des Verehrers bzw. Verfolgers berichtet. Diese kurzen Zwischenkapitel, die immer wieder vorkommen, führen einem die wachsende Bedrohung vor Augen. Was zunächst als schwärmerischer Liebesbrief beginnt, steigert sich anschließend in wütende, drohende und geradezu beängstigende Aussagen.
Am Anfang dachte ich ja noch, dass Camelia nur mit einem sehr penetranten Verehrer zu kämpfen hat, aber spätestens als die Drohanrufe und Briefe anfingen, wurde mir klar, wie groß die Gefahr ist, der sie ausgesetzt ist. Besonders die Tatsache, dass der Stalker sogar in ihr Haus eingedrungen ist, um ihr Geschenke zu hinterlassen, hat mir die Haare im Nacken aufgestellt. Vor allem in Momenten, in denen Camelia allein zu Hause ist und den Stalker in ihrer Nähe hört bzw. spürt, ist die Spannung unerträglich.
Genau wie Camelia weiß man als Leser nicht, wer der Stalker ist und jeder männliche Charakter wird zum Verdächtigen. Außerdem habe ich mindestens genauso sehr wie sie gehofft, dass Ben unschuldig ist. Spätestens als er ihr dann erzählt, wie sich der Vorfall, der zum Tod seiner Ex-Freundin führte, wirklich zugetragen hat, hat er mein Herz erobert. Seine Fähigkeit durch bloße Berührung von Menschen deren Zukunft aber auch ihre Vergangenheit zu sehen, fand ich sehr toll und vor allem habe ich noch nie einen Roman darüber gelesen.
Camelias Angst aber auch ihre Gefühle zu Ben werden in jeder Zeile des Buches glaubhaft wiedergegeben, vor allem die Angst hat sie teilweise sogar auf mich übertragen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.
Die Autorin hat die Tatsache, dass ein böses Gerücht einen Menschen an den gesellschaftlichen Abgrund treiben kann, meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Denn die Vorfälle, die sich auf der Schule ereignen, um den "Killer" Ben zu vertreiben sind teilweise richtig grausam und unfassbar. Besonders beeindruckt hat mich, dass Ben, dem sehr wohl bewusst ist, dass die ganze Stadt gegen ihn ist, immer versucht ruhig zu bleiben und die furchtbaren Anschuldigungen zu ignorieren. Seine Aussage, dass er mit einem Wutanfall den Menschen nur das geben würde, was sie wollen und erwarten, hat mich zum Nachdenken gebracht und mir wurde schnell klar, dass er damit absolut recht hat.
Obwohl er sich dann als Camelias Retter herausstellt, wird er seine Angst, sie genauso wie seine Exfreundin zu verletzen, nicht los. Daher trifft er eine schwere Entscheidung und lässt Camelia am Boden zerstört zurück.
Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren wie es mit den beiden weitergeht und ob sie doch noch zu einander finden (was ich doch schwer hoffe).
Fazit
Spannung pur und eine etwas komplizierte Liebesgeschichte - das schreit nach 5 Sternen
Zusatzinfo:
Die Fortsetzungen von Deadly little secret heißen Deadly little lies und Deadly little games. Der zweite Teil ist bereits erhältlich und der 3. folgt Ende des Jahres.

Dienstag, Oktober 19, 2010
[Rezension] "The Hollow" von Jessica Verday
Inhalt

Nach dem Verschwinden ihrer besten und einzigen Freundin Kristen ist Abby am Boden zerstört. Außerdem ist sie empört darüber, dass Kristens Eltern sich bereits nach knapp zwei Monaten mit ihrem Tod abgefunden haben und eine Beerdigung abhalten. Im kleinen Dorf Sleepy Hollow kursieren bereits die ersten Gerüchte um Kristen. Sie sei genauso drogensüchtig gewesen wie ihr Bruder oder habe sich umgebracht, heißt es. Abby erträgt es nicht diese bösen Verleumdungen mit anzuhören und tut ihr bestes den Ruf ihrer Freundin zu wahren, denn sie hofft immer noch dass Kristen plötzlich wieder auftaucht. Als dann tatsächlich ihre Leiche gefunden wird, ist sie einerseits tief traurig, andererseits kann sie jetzt endlich damit abschließen. Ein geheimnisvoller Junge, den sie auf Kristens Beerdigung kennen gelernt hat, hilft ihr dabei den Verlust zu verarbeiten. Außerdem ist er der Einzige mit dem sie über ihre beiden großen Leidenschaften sprechen kann: das Kreieren von Parfum und die Legende von Sleepy Hollow. Neben Caspian lernt sie auch noch ein älteres Ehepaar kennen und schätzen. Doch schon bald bemerkt sie, dass Caspian und das Ehepaar ein dunkles Geheimnis verbindet...
Meinung
An dieses Buch bin ich schon mit der Einstellung herangegangen, dass es mir wahrscheinlich nicht so sehr gefallen wird, wie anderer Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Dies lag vor allem an den eher durchwachsenen Kritiken auf Amazon und anderen Seiten, die ich vorher gelesen habe. Als ich dann begonnen habe, war ich zunächst positiv überrascht. Auf den ersten 100 bis 200 Seiten wird die düstere Stimmung der sagenumwobenen Kleinstadt Sleepy Hollow eindrucksvoll geschildert. Dazu passend steht auch die Verzweiflung und der Schmerz von Abby im Mittelpunkt. Vor allem jenen Teil von "Hollow", der sich um die Kurzgeschichte "Sleepy Hollow" von Washington Irving dreht, fand ich persönlich sehr spannend. Ich habe dann auch gleich recherchiert, worum genau es in "Sleepy Hollow" geht (im Groben wusste ich es natürlich schon). Die Geschichte um den kopflosen Reiter hat mich dann genauso fasziniert wie Abby und ich habe mir sogar den gleichnamigen Film von Tim Burton angesehen.
Besonders als sich dann Caspian mit den Nachnamen Crane vorgestellt hat, hatte ich eine genaue Vorstellung vom Ausgang des Buches im Kopf und mich riesig darauf gefreut.
Das ältere Ehepaar, welches Abby immer wieder am Friedhof begegnet, habe ich zunächst nur als unwichtige Nebencharaktere wahrgenommen, entpuppten sich im Verlaufe der Handlung dann doch als tragende Charaktere und dies war durchaus überraschend.
Als dann aber geklärt wurde, woher Caspian das Ehepaar kennt und wie die drei miteinander in Verbindung stehen, war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Besonders die wahre Identität (wenn man es so nennen will) des Ehepaars hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch die Erklärung dafür, warum Caspian sich mit dem Nachnamen Crane vorgestellt hat, wirkte als wäre der Autorin keine bessere Erklärung eingefallen. Diese Begründungen wirken wie eigentlich die gesamten letzten 50 Seiten von "The Hollow" ziemlich aus der Luft gegriffen. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, dass der Autorin nach der tollen ersten Hälfte des Buches die Ideen abhanden gekommen sind.
Ich empfand es darüber hinaus sehr unbefriedigend, dass man bis zum Ende nicht erfährt, wer der geheimnisvolle D. ist von dem Kristen in ihrem Tagebuch schwärmt. Allerdings wusste ich bis dahin noch nicht, dass es sich bei "The Hollow" erst um den ersten Teil einer Trilogie handelt.
Am meisten gestört hat mich, dass die Liebesgeschichte zwischen Abby und Caspian viel zu kurz kommt, vor allem wenn man bedenkt, dass The Hollow den Untertitelt "Wahre Liebe ist unendlich" trägt. Über weite Teile der Handlung beschäftigt sich Abby mit dem Tod ihrer Freundin, dem Kreieren von Parfum und der Legende von Sleepy Hollow. Auch hier wäre es allerdings möglich, dass Caspian im zweiten Teil mehr im Vordergrund stehen wird. Da aber der Bezug, den ich zu ihm aufgebaut habe, durch die Enthüllung am Ende des Buches weitestgehend zerstört wurde, bin ich gar nicht mehr so scharf darauf mehr von ihm zu erfahren
Fazit
Die Idee eine moderne Liebesgeschichte um die Legende von Sleepy Hollow zu entwickeln ist sehr gut, hier aber leider nicht besonders gut umgesetzt. Wegen dem tollen ersten Teil und der guten Grundidee gebe ich immerhin 3 von 5 Sternen.


Nach dem Verschwinden ihrer besten und einzigen Freundin Kristen ist Abby am Boden zerstört. Außerdem ist sie empört darüber, dass Kristens Eltern sich bereits nach knapp zwei Monaten mit ihrem Tod abgefunden haben und eine Beerdigung abhalten. Im kleinen Dorf Sleepy Hollow kursieren bereits die ersten Gerüchte um Kristen. Sie sei genauso drogensüchtig gewesen wie ihr Bruder oder habe sich umgebracht, heißt es. Abby erträgt es nicht diese bösen Verleumdungen mit anzuhören und tut ihr bestes den Ruf ihrer Freundin zu wahren, denn sie hofft immer noch dass Kristen plötzlich wieder auftaucht. Als dann tatsächlich ihre Leiche gefunden wird, ist sie einerseits tief traurig, andererseits kann sie jetzt endlich damit abschließen. Ein geheimnisvoller Junge, den sie auf Kristens Beerdigung kennen gelernt hat, hilft ihr dabei den Verlust zu verarbeiten. Außerdem ist er der Einzige mit dem sie über ihre beiden großen Leidenschaften sprechen kann: das Kreieren von Parfum und die Legende von Sleepy Hollow. Neben Caspian lernt sie auch noch ein älteres Ehepaar kennen und schätzen. Doch schon bald bemerkt sie, dass Caspian und das Ehepaar ein dunkles Geheimnis verbindet...
Meinung
An dieses Buch bin ich schon mit der Einstellung herangegangen, dass es mir wahrscheinlich nicht so sehr gefallen wird, wie anderer Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Dies lag vor allem an den eher durchwachsenen Kritiken auf Amazon und anderen Seiten, die ich vorher gelesen habe. Als ich dann begonnen habe, war ich zunächst positiv überrascht. Auf den ersten 100 bis 200 Seiten wird die düstere Stimmung der sagenumwobenen Kleinstadt Sleepy Hollow eindrucksvoll geschildert. Dazu passend steht auch die Verzweiflung und der Schmerz von Abby im Mittelpunkt. Vor allem jenen Teil von "Hollow", der sich um die Kurzgeschichte "Sleepy Hollow" von Washington Irving dreht, fand ich persönlich sehr spannend. Ich habe dann auch gleich recherchiert, worum genau es in "Sleepy Hollow" geht (im Groben wusste ich es natürlich schon). Die Geschichte um den kopflosen Reiter hat mich dann genauso fasziniert wie Abby und ich habe mir sogar den gleichnamigen Film von Tim Burton angesehen.
Besonders als sich dann Caspian mit den Nachnamen Crane vorgestellt hat, hatte ich eine genaue Vorstellung vom Ausgang des Buches im Kopf und mich riesig darauf gefreut.
Das ältere Ehepaar, welches Abby immer wieder am Friedhof begegnet, habe ich zunächst nur als unwichtige Nebencharaktere wahrgenommen, entpuppten sich im Verlaufe der Handlung dann doch als tragende Charaktere und dies war durchaus überraschend.
Als dann aber geklärt wurde, woher Caspian das Ehepaar kennt und wie die drei miteinander in Verbindung stehen, war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Besonders die wahre Identität (wenn man es so nennen will) des Ehepaars hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch die Erklärung dafür, warum Caspian sich mit dem Nachnamen Crane vorgestellt hat, wirkte als wäre der Autorin keine bessere Erklärung eingefallen. Diese Begründungen wirken wie eigentlich die gesamten letzten 50 Seiten von "The Hollow" ziemlich aus der Luft gegriffen. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, dass der Autorin nach der tollen ersten Hälfte des Buches die Ideen abhanden gekommen sind.
Ich empfand es darüber hinaus sehr unbefriedigend, dass man bis zum Ende nicht erfährt, wer der geheimnisvolle D. ist von dem Kristen in ihrem Tagebuch schwärmt. Allerdings wusste ich bis dahin noch nicht, dass es sich bei "The Hollow" erst um den ersten Teil einer Trilogie handelt.
Am meisten gestört hat mich, dass die Liebesgeschichte zwischen Abby und Caspian viel zu kurz kommt, vor allem wenn man bedenkt, dass The Hollow den Untertitelt "Wahre Liebe ist unendlich" trägt. Über weite Teile der Handlung beschäftigt sich Abby mit dem Tod ihrer Freundin, dem Kreieren von Parfum und der Legende von Sleepy Hollow. Auch hier wäre es allerdings möglich, dass Caspian im zweiten Teil mehr im Vordergrund stehen wird. Da aber der Bezug, den ich zu ihm aufgebaut habe, durch die Enthüllung am Ende des Buches weitestgehend zerstört wurde, bin ich gar nicht mehr so scharf darauf mehr von ihm zu erfahren
Fazit
Die Idee eine moderne Liebesgeschichte um die Legende von Sleepy Hollow zu entwickeln ist sehr gut, hier aber leider nicht besonders gut umgesetzt. Wegen dem tollen ersten Teil und der guten Grundidee gebe ich immerhin 3 von 5 Sternen.

Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich bei
Donnerstag, Oktober 14, 2010
[Rezension] "Torment" von Lauren Kate
Rezension von "Fallen"
Inhalt

Luce hat in "Fallen" erfahren, dass ihr neuer Freund Daniel ein gefallener Engel ist und dass sie schon in ihrem früheren Leben mit ihm zusammen war. Noch vor Luce 17 Jahre alt wurde, trennte man die beiden. Glücklich jetzt endlich ihr Leben mit ihm genießen zu können, will Luce keine Sekunde mehr von ihm getrennt sein. Umso härter trifft es sie, als er ihr erklärt, dass sie die nächsten 18 Tage in einer Art Internat verbringen muss. Das alles wäre zu ihrer eigenen Sicherheit und dort würde sie auch mehr über gefallene Engel und Nephilim erfahren. Vor was sie davon läuft und warum sie sich verstecken muss, sagt er ihr allerdings nicht. In ihrer Zeit in Shoreline findet Luce neue Freunde, lernt aber auch den wahren Zweck der Schatten, die sie seit sie denken kann verfolgen, kennen. Diese Schatten dienen nämlich als Fenster in die Vergangenheit . Schon bald beherrscht Luce die Schatten perfekt und sie nützt ihre neu gewonnene Fähigkeiten um mehr über ihr vergangenes Leben mit Daniel heraus zu finden. Schon bald erfährt sie, dass Daniel offenbar nicht ganz ehrlich zu ihr war. Außerdem tauchen Wesen in Shoreline auf, die Luce nach dem Leben trachten...
Meinung
Nach dem mir "Fallen" schon sehr gut gefallen hat und besonders das Ende nach mehr verlangte, konnte ich es kaum erwarten "Torment" zu lesen. Schon beim Lesen des Prologs wurde mir klar, dass sich das Warten gelohnt hat. Torment ist nämlich um einiges spannender und ereignisreicher als der erste Teil der Reihe.
Hier wurden am Anfang zwar auch eine Vielzahl neuer Charaktere vorgestellt, die Handlung kam aber dennoch nicht zu kurz. Diese neuen Charaktere, vor allem Shelby und Miles sind mir sofort ans Herz gewachsen.
Ich habe mir nach dem ersten Teil zwar gewünscht, dass Luce und Daniel in "Torment" mehr Zeit miteinander verbringen, als das aber dann nicht der Fall war, war ich keinesfalls enttäuscht. Ganz im Gegenteil! Das Gefühlschaos und die Zweifel von Luce, die sich zudem von Daniel allein gelassen fühlt, wurden sehr authentisch und nicht klischeehaft geschildert und man konnte daher sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.
Auch ihre neu entdeckten Fähigkeiten haben mir sehr gut gefallen. Endlich wurde das Rätsel der Schatten gelöst. Das sie Fenster in die Vergangenheit sind, fand ich ziemlich cool. Allerdings hätte Lauren Kate ruhig noch mehr Rückblenden einbauen können. Ich bin mir aber sicher, dass wir im finalen dritten Teil der Reihe noch einiges über die Schatten lesen werden. Außerdem bin ich jetzt schon gespannt, was Luce denn nun wirklich ist, denn dass sie kein gewöhnlicher Mensch ist, der einfach hin und wieder neu geboren wird, ist mehr als offensichtlich.
Die Liebe zwischen Luce und Daniel, die ich am Anfang nicht ganz so nachvollziehen konnte, ging mir bei Torment dann doch richtig nahe. Auch wenn ich es normalerweise lächerlich und kitisch finden würde, wenn zwei Liebende es nicht aushalten 18 Tage getrennt zu sein, konnte ich es hier schon nachvollziehen. Denn dass die beiden nach jahrtausendelanger Suche einfach nicht mehr ohne einander können bzw. wollen, ist doch wohl verständlich.
Obwohl der Spannungshöhepunkt auch hier erst auf den letzten 30 Seiten erreicht wurde, konnte ich das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen, weil ich einfach mehr über Luce und die gefallenen Engel erfahren wollte. Für den dritten Teil sind bei mir noch einige brennende Fragen offen, die dann hoffentlich (aber davon gehe ich fast aus) beantwortet werden.
Vor allem der Cliffhanger am Ende war richtig gemein und ich weiß jetzt schon, dass die nächsten 11 Monate des Wartens mehr als hart werden.
Fazit:
Eine Liebe die wirklich ewig anhält, gefallene Engel und Dämonen - hier bleiben (fast) keine Wünsche offen. Da ich mir für "Passion" noch etwas mehr erhoffe, gebe ich "nur" 4,5 Sterne.

Inhalt

Luce hat in "Fallen" erfahren, dass ihr neuer Freund Daniel ein gefallener Engel ist und dass sie schon in ihrem früheren Leben mit ihm zusammen war. Noch vor Luce 17 Jahre alt wurde, trennte man die beiden. Glücklich jetzt endlich ihr Leben mit ihm genießen zu können, will Luce keine Sekunde mehr von ihm getrennt sein. Umso härter trifft es sie, als er ihr erklärt, dass sie die nächsten 18 Tage in einer Art Internat verbringen muss. Das alles wäre zu ihrer eigenen Sicherheit und dort würde sie auch mehr über gefallene Engel und Nephilim erfahren. Vor was sie davon läuft und warum sie sich verstecken muss, sagt er ihr allerdings nicht. In ihrer Zeit in Shoreline findet Luce neue Freunde, lernt aber auch den wahren Zweck der Schatten, die sie seit sie denken kann verfolgen, kennen. Diese Schatten dienen nämlich als Fenster in die Vergangenheit . Schon bald beherrscht Luce die Schatten perfekt und sie nützt ihre neu gewonnene Fähigkeiten um mehr über ihr vergangenes Leben mit Daniel heraus zu finden. Schon bald erfährt sie, dass Daniel offenbar nicht ganz ehrlich zu ihr war. Außerdem tauchen Wesen in Shoreline auf, die Luce nach dem Leben trachten...
Meinung
Nach dem mir "Fallen" schon sehr gut gefallen hat und besonders das Ende nach mehr verlangte, konnte ich es kaum erwarten "Torment" zu lesen. Schon beim Lesen des Prologs wurde mir klar, dass sich das Warten gelohnt hat. Torment ist nämlich um einiges spannender und ereignisreicher als der erste Teil der Reihe.
Hier wurden am Anfang zwar auch eine Vielzahl neuer Charaktere vorgestellt, die Handlung kam aber dennoch nicht zu kurz. Diese neuen Charaktere, vor allem Shelby und Miles sind mir sofort ans Herz gewachsen.
Ich habe mir nach dem ersten Teil zwar gewünscht, dass Luce und Daniel in "Torment" mehr Zeit miteinander verbringen, als das aber dann nicht der Fall war, war ich keinesfalls enttäuscht. Ganz im Gegenteil! Das Gefühlschaos und die Zweifel von Luce, die sich zudem von Daniel allein gelassen fühlt, wurden sehr authentisch und nicht klischeehaft geschildert und man konnte daher sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.
Auch ihre neu entdeckten Fähigkeiten haben mir sehr gut gefallen. Endlich wurde das Rätsel der Schatten gelöst. Das sie Fenster in die Vergangenheit sind, fand ich ziemlich cool. Allerdings hätte Lauren Kate ruhig noch mehr Rückblenden einbauen können. Ich bin mir aber sicher, dass wir im finalen dritten Teil der Reihe noch einiges über die Schatten lesen werden. Außerdem bin ich jetzt schon gespannt, was Luce denn nun wirklich ist, denn dass sie kein gewöhnlicher Mensch ist, der einfach hin und wieder neu geboren wird, ist mehr als offensichtlich.
Die Liebe zwischen Luce und Daniel, die ich am Anfang nicht ganz so nachvollziehen konnte, ging mir bei Torment dann doch richtig nahe. Auch wenn ich es normalerweise lächerlich und kitisch finden würde, wenn zwei Liebende es nicht aushalten 18 Tage getrennt zu sein, konnte ich es hier schon nachvollziehen. Denn dass die beiden nach jahrtausendelanger Suche einfach nicht mehr ohne einander können bzw. wollen, ist doch wohl verständlich.
Obwohl der Spannungshöhepunkt auch hier erst auf den letzten 30 Seiten erreicht wurde, konnte ich das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen, weil ich einfach mehr über Luce und die gefallenen Engel erfahren wollte. Für den dritten Teil sind bei mir noch einige brennende Fragen offen, die dann hoffentlich (aber davon gehe ich fast aus) beantwortet werden.
Vor allem der Cliffhanger am Ende war richtig gemein und ich weiß jetzt schon, dass die nächsten 11 Monate des Wartens mehr als hart werden.
Fazit:
Eine Liebe die wirklich ewig anhält, gefallene Engel und Dämonen - hier bleiben (fast) keine Wünsche offen. Da ich mir für "Passion" noch etwas mehr erhoffe, gebe ich "nur" 4,5 Sterne.

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